Softlaser

Anwendungsgebiete:

  • Lokal: Postoperative Therapie, Wunden und Narben, Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen, Röntgen-Geschwüre, Traumen, Sportverletzungen (Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Hämatome, Ödeme), Ulcus cruris, Herpes (genitalis, labialis, zoster), Dermatologie, Hauttransplantationen, Prostata, Hämorrhoiden, Entzündungen, Rheumatische Erkrankungen, Knochenpathologien
  • Neuraltherapie: Narbenstörfelder, Neuralgien
  • HNO: Tonsillitis, Laryngitis, Otitis media, Neben- und Stirnhöhlen, Sinusitis, Rhinitis
  • Stimulierung von Akupunkturpunkten

Der Soft-Laser verwendet die Wellenlänge von 632,8 mm. Er eignet sich für die Oberflächenbehandlungen und die Laserpunktur.

Wirkungsweise – soweit bekannt:

Die Blutversorgung des Wundgebiets wird durch die Vermehrung von Zellen in der Teilungsphase verbessert und dadurch eine Kapillarisierung angeregt. Auch scheint eine entzündungshemmende und juckreizstillende Wirkung die Heilung zu beschleunigen. Die Proteinsynthese wird stimuliert, die Antikörperbildung im Wundgebiet erhöht. Die Wundränder werden zugfester, so dass die Wunden schneller belastet werden können.

Durch eine durch den Laser bewirkte Änderung des hydrostatischen, intrakapillaren Drucks mit daraus resultierender größerer Resorption der im Zwischengewebe befindlichen Flüssigkeit können Ödeme abschwellen und Gewebserneuerung zusätzlich aktiviert werden. Durch die Kapillarisierung wird die Blutzirkulation beschleunigt, eine entzündungshemmende und nährende Wirkung tritt ein und der zelluläre Stoffwechsel wird angeregt.

6-8 Behandlungseinheiten in einem zeitlichen Abstand von 2-3 Tagen reichen. Eine Abheilung kann je nach Größe des Gebiets 4-6 Wochen dauern.

Quelle: Bedienungsanleitung der Firma Svesa